Hüte
Es gab Zeiten, da verließ ein Herr oder eine Dame nicht das Haus ohne anständigen Hut. Hüte waren bis zum Anfang des letzten Jahrhunderts sehr modern. Sieht man sich alte Filme aus den 1920ern an, so stellt man fest, dass nahezu alle Darsteller einen Hut tragen.
Heutzutage sieht die Realität etwas anders aus. Kopfbedeckungen werden nur zu bestimmten Anlässen getragen oder als Schutz gegen Sonne oder andere Gefahren. Starten wir unseren kurzen Streifzug durch die Welt der Kopfbedeckungen. Da gibt es zuerst die Kopftücher. In bestimmten Kulturen werden Sie heute noch ständig in der Öffentlichkeit getragen. Wenn man sich aber die aktuelle Sommermode anschaut, erkennt man deren Einfluss auf den westlichen Modemarkt.
Denn auch im Versandhaus oder in anderen Textilhäusern findet man Kopfbedeckungen, die dem Kopftuch nachempfunden sind. Weiter geht es mit Caps oder auch Cappy gennant. Dies Kopfbedeckung stammt aus dem Sportbereich und schütz auch die Augen vor Sonneneinfluss. Der Kopf ist mit der Stoffkappe glatt bedeckt. Eine Zeitlang wurde das Cappy mit dem Sonnendach nach hinten getragen. Diese Mode ist jedoch wieder out. Kommen wir in den Bereich der Bundeswehr und Army so gibt es auch hier Army Caps die Ihren Weg ins Kaufhaus gefunden haben. Besonders im Outdoorbereich sind diese Caps gefragt. In den 80er Jahren waren Ballonmützen oder Schirmmützen stark angesagt. Wie beim typischen Cappy hat eine Ballonmütze ebenfalls ein kleines Sonnendach und eine Stoffhaube, welche denn Kopf bedecken soll.
Es gibt aber immer noch klassische Hüte aus unterschiedlichsten Materialien. Ob Cowboyhut oder ein mexikanischer Sombrero. Hüte gibt es in großer Auswahl auch heute noch. Das Problem, das bleibt ist – wann ziehe ich einen Hut an?

